statements des fotografen

Ich versuche nicht, der Billigste zu sein – mein Anspruch ist es, zu den Besten zu gehören!

Fotografie findet für mich immer und überall statt.
Nicht immer habe ich eine Kamera zur Hand, dann fotografiere ich halt mit meinen Sinnen. In meinem Kopf entsteht eine Idee, wie das Foto sein könnte. Ich habe Visionen von fertigen, gestalteten Fotos. Von Bildern. Mit vorhandenen technischen Möglichkeiten schaffe ich einmalige Fotos. Unikate.

Wenn ich zum Beispiel durch die Stadt gehe und eine Strassenszene sehe, beginnt die Vision zu entstehen. Wie ein kleiner Zellhaufen, der sich teilt, so wächst die Vision vom fertigen Bild. Oft wird die Vision durch neue, andere Sinneseindrücke überlagert. Dann ist die Vision futsch. Doch manchmal nehme ich die Vision mit, trage sie eine Zeit in mir, verarbeite sie und dann… nach einiger Zeit des Gärens muss ich dieses Bild so umsetzen wie es in meiner Fantasie schon längst Realität ist.

Bewusst ziehe ich auch die Möglichkeiten der Bildbearbeitung mit ein. So wie in früheren Tagen durch Filmauswahl und chemische Entwicklung ein Foto beeinflusst wurde, so benutze ich heute die elektronische Bildbearbeitung. Doch genau genommen ist alles Werkzeug nur ein technisches Vehikel zur Umsetzung der Fantasie. Ohne Fantasie und Visionen ist es knipsen. Ich fotografiere!